Arbeitsrecht: Kündigung bei Verstoß gegen Kleiderordnung rechtens

Unternehmen können im Rahmen ihres Weisungsrechts den Mitarbeitern vorschreiben, welche Kleidung sie während der Arbeit zu tragen haben. Weigert sich ein Mitarbeiter beharrlich die entsprechende Kleidung zu tragen, so liegt hierin eine schwerwiegende Pflichtverletzung, die eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigen kann.

So geschehen in einem Fall, den nun das Arbeitsgericht Cottbus entschieden hat (Urteil vom 20.03.2012, Az.: 6 Ca 1554/11). Im zugrunde liegenden Fall betrieb die Beklagte ein Möbelhaus. Sie entschied sich zur Einführung einer einheitlichen Betriebskleidung für alle Mitarbeiter, damit diese von der Kundschaft direkt erkannt werden können. Die Klägerin weigerte sich dieser Anordnung nachzukommen und erschien in ihren eigenen Sachen. Die Beklagte kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis nach zweimaliger vorheriger Abmahnung ...

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