Apfelkind gegen Apple: Der Streit geht weiter

Fast genau ein Jahr dauert bereits der Streit zwischen Apple und einer Cafébesitzerin aus Bonn.

Apple war Ende Oktober 2011 gegen die Eintragung der Marke “Apfelkind” unter dem links ersichtlichem Logo mit einem Widerspruch vorgegangen und hatte die Dame ohne die Verursachung weiterer Kosten dazu aufgefordert, die Verwendung des Logos zukünftig zu unterlassen.

Größenwahnsinniger Weltkonzern gegen kleine Cafébesitzerin?

Der Fall hatte damals insbesondere deshalb besonders hohe Wellen geschlagen, da in der Presse der Eindruck erweckt wurde, dass hier der Weltkonzern Apple in einem Markenrechtsstreit “mit Kanonen” auf ein kleines beschauliches Kindercafé “schieße”.

In einem Beitrag hatten wir versucht, dieses Bild ein wenig gerade zu rücken. Unseres Erachtens hatte die Cafébetreiberin nicht zuletzt aufgrund der vielen Waren und Dienstleistungen, für die die Marke eingetragen werden sollte, großspurigere Pläne, als sie nach dem Einschreiten von Apple zunächst vorgab. Gegenüber der englischen Presse hatte sie später sogar zugegeben, mit der Marke “something like Starbucks” machen zu wollen.

Einigung ist gescheitert

Wie der Bonner General-Anzeiger berichtet, dauert der Streit zur Zeit noch an. Frau Römer, die Betreiberin des Kindercafés, will nicht nachgeben. Sie beklagt sich darüber, dass ihr von Apple das Gefühl gegeben worden sei, dass ein Kompromiss gefunden werden könne. Jetzt sei aber auf einmal noch alles “viel schlimmer”.

Frau Römers “unmoralisches” Angebot

Apple hatte vorgeschlagen, dass sie für das Café werben dürfe, für alles andere aber nicht. Diese Einschränkung wollte Frau Römer aber nicht hinnehmen, da sie offenbar weiterhin plant, nicht nur das Café mit dem Logo und der Bezeichnung zu bewerben, sondern auch Mode und Spielzeug ...

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