Kommentar: Weltbank warnt vor Klimawandel, handelt aber nicht

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Eine Woche vor dem Start der Klimaverhandlungen in Doha, warnt die Weltbank zu Recht vor den verheerenden Folgen des Klimawandels. Der Bericht, der unter anderem vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt wurde, geht davon aus, dass sich die Erde schon bis in die 2060er Jahre um vier Grad erwärmen kann. Verbunden war diese Erkenntnis mit dem Aufruf, alle Subventionen für fossile Energien zu stoppen. Die Warnung und die damit verbundene Forderung sind richtig und wichtig, doch muss sich die Weltbank zuerst an die eigene Nase fassen. So hat die Weltbank 2004 den Bericht des Indonesiers Dr. Emil Salim zurückgewiesen, wonach dieser gefordert hatte, alle Energiefinanzierungen der Weltbank auf Erneuerbare Energien zu konzentrieren und auf die Finanzierung der fossilen Energien zu verzichten. Die Weltbank hat dies nicht angenommen, noch heute geht der größte Teil ihrer Investitionen im Energiesektor in Öl, Kohle und Gas ...Zum vollständigen Artikel


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