NSU-Morde: Zeugin will Zschäpe in Tatort-Nähe gesehen haben

Die Bundesanwaltschaft hat sich entschieden Beate Zschäpe wegen Mordes anzuklagen. Das Trio rund um den „Nationalsozialistischen Untergrund“ soll zehn Menschen ermordet haben. Dazu müssen die Ankläger nachweisen, dass sie tatsächlich Täter und nicht lediglich Gehilfe der Taten war. Nun kann eine Zeugin wichtig werden. Sie behauptet, dass sie Zschäpe zur Tatzeit in der Nähe eines Tatortes gesehen hat. Die Zeugin sagte bereits 2005 direkt nach der Tat aus, dass sie zwei Männer mit Fahrrädern am Tatort gesehen hätte. Dies deckt sich mit den späteren Ermittlungen, denn die beiden mutmaßlichen Komplizen der Angeklagten sollen mit Fahrrädern unterwegs gewesen sein.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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