Der Langsamste bestimmt das Tempo

Diese Regel gilt nicht zuletzt im Mediationsverfahren. Nur wenn auch der langsamste Teilnehmer in der Lage ist, dem Prozess hin zu den Interessen zu folgen, kann eine dauerhafte und haltbare Lösung entwickelt werden.

Als Mediator erlebt man oft, dass das individuelle Tempo unterschiedlich ist. Gerade wenn ein Beteilgter noch stark emotionalisiert ist, hat er keine geistigen Kapazitäten für eine sachliche Auseinandersetzung mit den anstehenden zu lösenden Fragen frei. Es bedarf daher des (vom Mediator zu schaffenden) Freiraums, auch und besonders zunächst einmal die eigenen gefühle auch ausdrücken zu dürfen. Erst dann ist der Weg für einen Blick in die Zukunft frei. Solange unterschwellig Verletzungen oder Groll auf die andere beteiligte Person noch vorhanden sind, werden sie die rationale Verarbeitung der Konfliktthemen torpedieren ...

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