Was soll mit “Westparkmörder” geschehen?

Am 15. Oktober des Jahres 1993 tötete ein mittlerweile 37-jähriger Bauarbeiter mit slowenischen Wurzeln einen ihm unbekannten Architekten mit zwölf heftigen Messerstichen. Als Motiv gab er an, dass er sich über den Tagesablauf geärgert habe und seine Aggressionen abbauen wollte. Tatort war der Westpark in München, weshalb der Täter oftmals auch als “Westparkmörder” bezeichnet wird.

Täter hatte zahlreiche Vorstrafen

Der Täter wurde in Kroatien im Jahr 1997 festgenommen und ein Jahr später ausgeliefert. Er war in Deutschland bereits bekannt, da er in der Vergangenheit wegen diverser Taten verurteilt wurde und auch in Jugendhaft saß. 1992 wurde er beispielsweise zu eineinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt wegen räuberischer Erpressung, Raubes und anderer Straftaten, im Jahr 1995 wegen versuchten Totschlags und anderer Gewalttaten zu einer fünfjährigen Jugendstrafe.

Zehnjährige Jugendstrafe wegen Mordes

Im Mai des Jahres 2003 wurde der Täter wegen des Deliktes im Oktober des Jahres 1993 wegen Mordes zu einer zehnjährigen Jugendstrafe verurteilt. Im Oktober des Jahres 2009 wurde durch die Staatsanwaltschaft beantragt, dass gegen den Täter nachträglich eine Sicherheitsverwahrung (§ 7 Abs. 2 JGG) angeordnet werden solle ...

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