Verletzung des Kopnkurrenzschutzes = Mangel der Mietsache

Ob eine Konkurrenzschutzverletzung als Mietmangel anzusehen ist, wurde in Rechtsprechung und Literatur nicht einheitlich bewertet. Während die überwiegende obergerichtliche Rechtsprechung für die Annahme eines Mietmangels plädierte (vgl. OLG Düsseldorf v. 6.7.2001 - 24 U 174/00, NZM 2001, 1033; KG v. 25.1.2007 - 8 U 140/06, NZM 2007, 566; OLG Koblenz v. 15.12.2006 - 10 U 1013/05, NZM 2008, 405; offen gelassen: BGH v. 9.8.2006 - XII ZR 165/05, NJW 2006, 3060), vertreten andere Gerichtsentscheidungen (BGH v. 23.12.1953 - VI ZR 244/52, BB 1954, 177; OLG Dresden v. 20.7.2010 – 5 U 1286/09, NZM 2010, 818; OLG Frankfurt/M. v. 1.7.1985 - 4 U 167/84, EWiR 1985, 555) sowie aktuelle Stimmen aus der Literatur (Wolf/Eckert/Ball, 9. Aufl., Rz. 729 f.; Leo/Ghassemi-Tabar, NZM 2009, 337, 342 f.) die gegenteilige Auffassung. Dabei wurde teilweise sogar zwischen einem Verstoß gegen den vertragsimmanenten und dem vertraglich vereinbarten Konkurrenzschutz differenziert (Hübner/Griesbach/Schreiber in Lindner-Figura u.a., Gewerberaummiete, 3. Aufl., Kap ...

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