Strafrecht: Mann schießt auf vier Arbeitskollegen

In Hilden kam es auf dem Werksgelände eines Technologieunternehmens zu einer Schießerei. Ein Angestellter zog zwei Pistolen und schoss gezielt auf vier Kollegen. Anschließend erschoss sich der 38-Jährige selbst. Warum der langjährige Mitarbeiter auf die Kollegen schoss, ist noch völlig unklar.

Seit 15 Jahren arbeitete er für das Unternehmen und war bisher unauffällig gewesen. Der Mann und seine vier Opfer arbeiteten im gleichen Produktionsbereich. Eine persönliche engere Beziehung soll es zwischen ihnen aber nicht gegeben haben. Auch polizeilich ist der Mann zuvor nie in Erscheinung getreten. Der 38-Jährige kam gerade aus dem Urlaub. Die Staatsanwaltschaft betont, dass es sich nicht um einen Amoklauf mit wahllosen Opfern handelte, sondern um gezielte Angriffe auf bestimmte Personen. Insgesamt gab der Mann neun Schüsse ab. Alle angeschossenen Personen sind mittlerweile außer Lebensgefahr.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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