MPC Fonds MS Rio Alster insolvent: Fachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch

20. November 2012 - Ein weiterer Schiffsfonds des Emissionshauses Münchmeyer Petersen (MPC) ist der Schifffahrtskrise zum Opfer gefallen. Der in den Jahren 2004/2005 platzierte MPC Fonds 234 MS "Rio Alster" musste Insolvenz beantragen. Das Vollcontainerschiff, in das Anleger knapp 20 Mio. € investiert haben, erzielte nicht mehr genügend Einnahmen, um die laufenden Kosten zu decken und die aufgenommenen Schiffshypothekendarlehen vereinbarungsgemäß zu tilgen. Außerdem lagen die Schiffsbetriebskosten deutlich über den Prospektannahmen. Für die Anleger bedeutet diese Entwicklung den Totalverlust ihres investierten Kapitals. Schadenersatz als realistische Alternative Angesichts der unerfreulichen Entwicklung, die der Schiffsfonds genommen hat, ist es für betroffene Anleger des MPC Fonds MS "Rio Alster" umso wichtiger, die Möglichkeit der Erlangung von Schadenersatz in Betracht zu ziehen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in der gegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az. III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass das eingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil, wenn nicht sogar vollständig (Totalverlust) verloren gehen kann. Die Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen. Doch die Beratungen, mit denen wir uns für unsere Mandanten bislang befasst haben weisen erhebliche Aufklärungspflichtverletzungen auf, von denen nachfolgend einige wenige genannt werden: Kein Hinweis auf Totalverlustrisiko: Ein Schiffsfonds ist eine unternehmerische Beteiligung ...Zum vollständigen Artikel


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