Beratungshilfe und die Schuldnerberatung

Beratungshilfe ist nicht zu bewilligen, soweit gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 2 BerHG mit der Inanspruchnahme einer Schuldnerberatungsstelle eine andere Hilfsmöglichkeit besteht, solange nicht konkret dargelegt wird, dass eine solche Inanspruchnahme aufgrund einer Überlastung in Betracht kommender Beratungsstellen oder aus anderen Gründen nicht zumutbar ist.

Die 3. Kammer des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in ihrem Beschluss vom 4. September 2006 die Auffassung, wonach das Aufsuchen einer Schuldnerberatungsstelle als eine andere Möglichkeit der Hilfesuche im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 2 BerHG anzusehen ist, als gut vertretbar bezeichnet. Auch aus der Entscheidung vom 4. Dezember 2006 ergibt sich nichts anderes: Die 3. Kammer des 1 ...

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