“Kanzlei-PR wird immer spezifischer”

Ein Interview mit Jörg Overbeck über strategische Medienarbeit

Aktuelle Rechtsprechung, neue Gesetze, Trends in Recht und Wirtschaft, Mandate oder Personalien sind klassische Themen für anwaltliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei soll PR aber vor allem eines: Die Kanzlei dabei unterstützen, ihre strategischen Ziele zu erreichen. Wie strategisch Kanzlei-Kommunikation wirklich ist, und wie gute Kommunikation gemacht wird, habe ich Jörg Overbeck, Leiter Marketing und Kommunikation, bei Oppenhoff & Partner gefragt.

awk: Welche strategischen Ziele verfolgt Oppenhoff & Partner mit seiner Medienarbeit?

Jörg Overbeck: Oppenhoff & Partner steht für einen unternehmerischen, branchenspezifischen Beratungsansatz, die Beratung komplexer Strukturierungen und grenzüberschreitender Transaktionen sowie einen Full-Service mit marktführenden Experten in zahlreichen Bereichen wie Datenschutz, Außenwirtschaftsrecht oder Produkthaftung. Die Herausforderung strategischer Medienarbeit ist es, diese über 100 Jahre alte Marke zu bewahren und gleichzeitig behutsam in die Zukunft zu führen – mit entsprechenden Themen, die für viele Unternehmen relevant sind, zum Beispiel Cloud Computing, Social Media oder Compliance.

awk: Wie sieht das in der praktischen Umsetzung aus? Wird jedes Thema unter diesem Blickwinkel geprüft?

Jörg Overbeck: Nicht ausschließlich. Ein Ziel unserer Pressearbeit ist es, einen ordentlichen Anteil an Coverage und damit Bekanntheit zu erzielen. Bei Anfragen von Journalisten entscheide ich daher insbesondere danach, ob wir einen Experten zu dem nachgefragten Thema in der Kanzlei haben. Wenn wir Gastbeiträge oder Interviews von uns aus anbieten, versuchen wir, strategisch wichtige Themen zu besetzen ...

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