Gemeinde muss bei Standortplanung für Mobilfunkanlage öffentliches Interesses der ausreichenden Mobilfunkversorgung wahren

Dass es ihnen möglich ist, über Handyempfang zu verfügen, sehen Bürger mittlerweile als Selbstverständlichkeit an. Flächendeckender Mobilfunk wird durch Mobilfunkanlagen gewährleistet. Diese werden entsprechend platziert, damit niemand über wenig oder keinen Empfang klagen kann. Konkret kann es jedoch zum Diskussions- oder Streitpunkt werden, wo genau die Anlagen errichtet werden. Auch bei diesem Sachverhalt ging es um eine Mobilfunkanlage und deren Standort. Die Anlage sollte auf dem Dach eines Bahnhofs platziert werden. Dagegen aber wendete sich die Gemeinde mit einer sogenannten Veränderungssperre. Fraglich war zunächst, ob es der Gemeinde überhaupt zusteht, solche Einwände zu erheben und mit solchen Maßnahmen gegen den Mobilfunkanlagenstandort vorzugehen. Der VGH sah das als zulässig und wirksam an ...

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