Ist der ehemalige Grünen-Schatzmeister von Brandenburg ein Zuhälter?

Überraschende neue Erkenntnisse haben dazu geführt, dass der Prozess gegen den früheren Landesschatzmeister der brandenburgischen Grünen, Christian Goetjes, vor dem Potsdamer Landgericht weitergeht. Eigentlich war am vergangenen Donnerstag schon das Urteil erwartet worden, nachdem Goetjes gestanden hatte, rund 274.000 Euro aus der Parteikasse entwendet und überwiegend für zwei osteuropäische Prostituierte verwendet zu haben. Ich hatte darüber im strafblog berichtet. Dann kam es aber anders. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, kam es nämlich gleich zu Beginn des zweiten Verhandlungstages zu einem Paukenschlag. Der Vorsitzende Richter Jörg Tiemann habe mitgeteilt, nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes (LKA) sei Goetjes verdächtig, sich als Zuhälter betätigt und einen Escortservisce betrieben zu haben bzw. sogar immer noch zu betreiben. Die entsprechenden Akten, die das belegen sollen, habe er erst am Tag zuvor von der Staatsanwaltschaft erhalten und in der Nacht zum Donnerstag lesen können. Danach soll sich eine bulgarische Prostituierte, die für Goetjes arbeite, an die Abteilung für organisierte Kriminalität des LKA gewandt haben ...

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