BverwG: Vertrag über Arzneimittelversorgung nur bei angemessener Nähe der Apotheke zum Krankenhaus

Ein Krankenhaus muss mit einer Apotheke kooperieren, damit Medikamente – auch oder gerade im Eilfall – zeitnah und unverzüglich zur Verfügung stehen. Die Kooperation wird über den sogenannten Arzneimittelversorgungsvertrag geregelt. Was aber bedeutet „zeitnah“ und „unverzüglich“? Welche Bedingungen müssen diesbezüglich erfüllt sein, damit der Vertrag genehmigungsfähig ist? Darüber entschied das Bundesverwaltungsgericht.

Land spricht sich gegen Medikamentenversorgungsvertrag aus

Im konkreten Fall ging es um die Trägerin eines Krankenhauses, die über eine krankenhauseigene Apotheke mit Medikamenten versorgt wird und die auch ein Krankenhaus in einer anderen Stadt über diese Apotheke versorgen wollte. Das Land genehmigte den Versorgungsvertrag aber nicht mit der Begründung, die Entfernung zwischen Krankenhaus und dieser Apotheke sei zu groß. 216 Kilometer liegen dazwischen ...

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