Ampelfarbenspiele im Herbst

Ein Herbst-Klassiker zum bevorstehenden Wochenende – man ist mit dem Auto samt Familie ins schöne Berliner Umland unterwegs, die Lichtverhältnisse sind eher bescheiden und die Straßen nicht nur vereinzelt mit feuchtem Laub bedeckt. Häufig wird der Verkehr auf den langgezogenen Ausfallstraßen in regelmäßigen Abständen durch Ampeln reguliert, wobei die zulässige Höchstgeschwindigkeit durchaus auf 70-80 km/h steigen kann je näher man der Berliner Landesgrenze kommt.

Man nähert man sich also typischerweise einer solchen Lichtzeichenanlage, die im Idealfall sogar noch auf Grün geschaltet ist und hofft inständig, diese möge nicht im nächsten Moment auf Gelb bzw. Rot umspringen bevor man die Kreuzung überquert hat.

Zumeist passiert das natürlich nicht. In undankbarem Abstand zur Ampel springt diese um : )

Die Geschwindigkeit in Verbindung mit dem schmierigen Untergrund lässt einen damit in der Regel zwei Optionen gedanklich durchspielen. Leite ich eine recht kräftige Bremsung ein, woraufhin es allerdings die Familie, gerade im Fond des Fahrzeugs, sehr unliebsam in die Gurte drücken wird, und man nur hoffen kann, nicht in den Kreuzungsbereich hineinzurutschen, oder trete ich auf gut Glück noch mal kräftig das Gaspedal durch, und hoffe die Ampel noch schnell zu durchfahren, bevor diese Rot zeigt.

Erfahrungsgemäß scheint die Wahl bei den meisten Fahrzeugführern auf die zweite Option zu fallen, trotz der entsprechenden verkehrsrechtlichen Konsequenzen die das Unterfangen haben kann, falls das schief geht. Diesbezüglich interessant sind insbesondere im oben geschilderten Szenario die tatsächlichen Anforderungen an die Dauer einer Gelbphase ...

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