PFFFFUMMM in der Isarmetropole

…………..seither geht erst mal nix mehr. Nicht mehr viel. Nicht mit Strom. Seit dem Knall im 120.000-Volt-Umspannwerk in der Elektrastrasse, für den die Feuerwehr ausrücken musste. Die ganze Geschichte hier. Was alles nicht geht, wenn kein Strom geht, ist für manchen eine verblüffende Erfahrung. Als vor etwa 3 Jahren in Moosach in München durch irgendeinen “GrosskabeloderweisswassonstfüreinenSchaden” für einige Stunden der Strom ausfiel, waren einige Hausbewohner erst mal froh, dass keiner von uns grad im Fahrstuhl gewesen war. Und nach der wenigstens noch per Handy möglichen telefonischen Klärung der Ursache (wenn auch nicht der voraussichtlichen Dauer des Stromentzugs) versuchten wir aus der Not die Tugend zu machen. Was im Sommer – btw bemerkt – leichter ist als im Winter. Da ich Büro und Burg unter einem Dach hatte, füllte ich zunächst die nachmittägliche Arbeitszeit mit Arbeiten im Büro, zu denen ich mit Noch-Tageslicht immerhin, wenn auch ohne Telefon, Fax, PC, Drucker, Scan, Kamera-CardReader, Kopierer und anderes mehr Arbeiten erledigen konnte. Tip: Briefe kuvertieren und frankieren braucht zB keinen Strom. Handschriftlich Manuskripte schreiben auch nicht. Korrigieren der gespeicherten schon. Wenn sie nicht schon ausgedruckt sind. Büros und Kanzleien, die ohne Papierakten geführt werden, sind da richtig aufgeschmissen. Nach weniger als einer Stunde ging mir die Arbeit aus. Ich hätte mir gern eine Kanne Tee gebrüht, Sie wissen schon: Abwarten, Tee trinken und paar Minuten Frischluft in der Dachgartenlaube der Burg tanken in der Hoffnung, dass dann entweder zündend der Stromfunke herübergesprungen wäre – oder eine Idee, mit welchen sinnvollen Arbeiten ohne Strom ich die Zeit weiter überbrücken hätte können, solange die SWM kein Überbrückungskabel für den Schaden haben würden ...

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