Mahnbescheid aus Bayern: 956 EUR zuviel

Das Jahresende steht bevor und mit ihm die Verjährung von Ansprüchen auf Schadensersatz wegen im Jahr 2009 begangener Urheberrechtsverletzungen. Die Verjährung wird gehemmt durch die gerichtliche Geltendmachung, so dass die Kanzlei Waldorf Frommer auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mahnbescheide beantragt.

Einen eben solchen hat mein Mandant nun erhalten. 956 EUR macht Waldorf Frommer geltend, was zunächst verwundert, weil es sich bei diesem Betrag immer nur um eine außergerichtlich angebotene Vergleichszahlung handeln sollte und im Streitfall weit höhere Kosten anfallen sollten.

Die geforderten 956 EUR sind jedoch 956 EUR zuviel. Denn mein Mandant sollte nun wirklich nicht als Störer und erst recht nicht als Täter haften:

Den Mahnbescheid hat er als Gesamtschuldner mit seiner Ex-Frau erhalten. Mit dieser lebt er schon seit 2005 nicht mehr zusammen. Gleichwohl lief der Telefonanschluss in der ehemaligen Ehewohnung weiterhin auf beider Namen. Im Zuge eines Umzuges der Ex-Frau in eine neue Wohnung hat die Telefongesellschaft dann wohl die Kundendaten nicht aktualisiert, sondern meinen Mandanten weiterhin als Mitanschlussinhaber des Telefonanschlusses der Ex-Frau in deren neuer Wohnung geführt – ohne dessen Kenntnis ...

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