Filesharingklagen gegen Kinder nach BGH-Urteil?

Manchmal muss man bis zum BGH gehen, um vernunftbegabte Juristen zu finden. Der unter anderem für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute jedenfalls entschieden, dass es im Grunde genommen keine “Idealeltern” gibt, die ihre Kinder 24 Stunden am Tag überwachen können. Aus diesem Grunde sei es auch lebensfremd, die Eltern für ihre Kinder per se in Haftung zu nehmen, wenn diese einen Filesharingverstoß begehen. Voraussetzung sei allerdings, dass die Kinder entsprechend ihrer Entwicklung belehrt worden seien, vgl PM BGH.

Aus der Pressemitteilung des BGH:

“Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internet durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet (teilweise) zu versperren, besteht grundsätzlich nicht ...

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