Insolvenz “Frankfurter Rundschau”

Der Verlag der „Frankfurt Rundschau“ hat Insolvenz angemeldet. Der Schritt des Geschäftsführers Karlheinz Kroke ist offenbar zur Vermeidung einer persönlichen Haftung wegen Insolvenzverschleppung erfolgt – nach Berichten von Kress Der Mediendienst (www.kress.de: “Kroke prescht voran: Warum die “FR” in die Insolvenz geht”) wollten die beiden Hauptgesellschafter (M. DuMont Schauberg/MDS und die SPD-Medienholding ddvg) auf Wunsch der ddvg eigentlich erst Anfang Dezember die Entscheidung über das Schicksal der “FR” fällen.

Die Mitarbeiter – insgesamt sind 487 Menschen betroffen – die über Jahre hinweg mit Einkommensverzicht auf den Erhalt ihrer Zeitung gehofft haben, erhalten für den üblichen Zeitraum von insgesamt drei Monaten Insolvenzgeld – das Schicksal zum hiernach sich anschließenden Stichtag der Eröffnung des eigentlichen Insolvenzverfahrens (Januar 2013) ist unsicher: Eine Sanierung über einen InsolvenzPlan erscheint nicht zielführend – die langjährigen Defizite sind systemisch bedingt und durch eine Befreiung von “Altlasten” oder (Lohn-)Kosten iR des Insolvenzverfahrens kaum zu ändern ...

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  • Warum die "FR" in die Insolvenz geht

    kress.de - 5 Leser - Die "Frankfurter Rundschau" ist pleite: Ihr Verlag, das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (DuV), hat am Dienstag das Insolvenzverfahren beantragt. Die beiden Hauptgesellschafter M. DuMont Schauberg (MDS) und die SPD-Medienholding ddvg begründen das mit "massiven Umsatzverlusten im Anzeigen- und Druckgeschäft in der ersten Hälfte des laufe...

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