EU-Konsultation zur elektronischen Rechnungstellung im öffentlichen Auftragswesen

Eine Reihe von EU-Mitgliedstaaten hat in den letzten Jahren Rechtsvorschriften zur elektronischen Rechnungstellung im öffentlichen Auftragswesen erlassen. In der Folge gibt es nun mehrere, nach Ländern getrennte Systeme. Ein Problem für Unternehmen, die EU-weit für öffentliche Auftraggeber tätig sind und ein damit auch ein Hindernis des Binnenmarktes. Daher prüft die EU-Kommission derzeit, auf welche Weise sich die Schranken, die sich aus der mangelnden Interoperabilität zwischen diesen nationalen Systemen ergeben, überwinden lassen und wie die Übernahme der elektronischen Rechnungstellung in der EU gefördert werden kann. Im Rahmen einer Online-Konsultation sind Sie zur Mithilfe aufgerufen.

Kaum elektronische Rechnungstellung

Trotz dieser Entwicklungen entfällt nur ein Bruchteil der Rechnungstellung in der EU auf die elektronische Rechnungstellung (zwischen 5 % und 15 %, je nach Quelle). Den meisten Angaben zufolge ist ihr Anteil im öffentlichen Auftragswesen sogar noch geringer. Tatsächlich herrschen nach wie vor manuelle Verfahren und Papierdokumente vor, was höhere Bearbeitungskosten, längere Zahlungsfristen und mehr Müll bzw. eine größere Umweltbelastung nach sich zieht. Hier bietet die elektronische Rechnungstellung unmittelbare Vorteile ...

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