Steuern sparen durch haushaltsnahe Dienstleistungen

Seit einigen Jahren besteht im deutschen Steuerrecht die Möglichkeit, durch die sog. haushaltsnahen Beschäftigung bzw. Dienstleistungen (geregelt in § 35a EStG) für nahezu jedermann Steuern zu sparen. Dabei können die getätigten Aufwendungen in Höhe von 20% können direkt von tariflichen Einkommensteuer abgezogen werden. Hierzu sind lediglich die Höchstgrenzen von 510 € bei geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse (i.S.d. § 8a SGB IV), von 4.000 € bei haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen und haushaltsnahen Dienstleistungen, sowie 1.200 € für Handwerkerleistungen für Renovierungen-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Durch die relativ unbestimmten Begriffe der “haushaltsnahen Beschäftigung” bzw. “Dienstleistung” hat sich seit der Einführung der Vorschrift in 2007 eine Vielzahl an Rechtsprechung zur Konkretisierung der Begriffe ergeben:

Dazu hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg kürzlich entschieden, dass die haushaltsnahe Dienstleistung nicht an den Grenzen des Grundstücks endet. Im Streitfall lebten die Kläger in einem eigenen Einfamilienhaus, das durch einen Brunnen mit Trinkwasser versorgt und dessen Abwasser über eine Grube entsorgt wurde ...

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