Kosten der Eheschließung mit ausländischem Staatsbürger keine außergewöhnliche Belastung

Kosten der Eheschließung mit ausländischem Staatsbürger keine außergewöhnliche Belastung

Die Kosten einer Eheschließung mit einem ausländischen Staatsbürger können nicht als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden, auch wenn sie gerade wegen des Auslandsbezuges besonders hoch sind (FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 15.08.2012 - 7 K 7030/11).

Die Klägerin hatte einen kanadischen Staatsbürger geheiratet. Neben den üblichen Kosten einer Hochzeit fielen dabei auch u.a. besondere Verwaltungsgebühren und Aufwendungen für Dolmetscherleistungen an; außerdem hatte die Klägerin die Flugkosten des Bräutigams nach Deutschland übernommen. Die Kosten machte sie als außergewöhnliche Belastung geltend, was das Finanzamt aber ablehnte.

Das Finanzgericht (FG) gab dem Finanzamt Recht und lehnte die Anerkennung der Kosten als außergewöhnliche Belastung ebenfalls ab.

Steuerpflichtige, denen zwangsläufig größere Aufwendungen entstehen als der überwiegenden Mehrzahl der Bürger, können diese steuermindernd geltend machen ...

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