Der MDK vermasselt es, die Klinik kichert und die Krankenkasse grummelt

So jedenfalls könnte man es sich bildlich vorstellen. Wir wissen natürlich weder, wer da kichert oder grummelt.

Dass aber der MDK was vermasselt hat, das dürfte nach dem Sachverhalt wohl angenommen werden, um den es diese Woche beim Bundesozialgericht gehen wird.

Zwischen der KKH-Allianz und dem Klinikum F. ist beim Bundessozialgericht ein Revisionsverfahren zur Entscheidung terminiert, in dem es u.a. um die Fragen geht, wie weit sich eine Krankenkasse das Versäumnis des MDK zur rechtzeitigen oder überhaupt nicht durchgeführten Prüfung zurechnen lassen muss oder inwieweit die Grundsätze von Treu und Glauben dem entgegenstehen.

Das beklagte Klinikum F.

behandelte den bei der klagenden Krankenkasse versicherten L vom 23.4. bis 3.5.2007 stationär und nahm ihn am 4.5.2007 erneut stationär auf.

Die Klägerin beglich die vom Beklagten am 24.5.2007 gestellte Schlussrechnung über 3244,17 Euro unter Vorbehalt und erteilte dem beigeladenen MDK den Auftrag zur Rechnungsprüfung.

Der Beigeladene MDK zeigte dies der beklagten Klinik vor Ablauf von sechs Wochen an (Schreiben vom 15.6 ...

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