Sicher(er)e Kommunikation für den Mittelstand

Nachdem wir kürzlich über den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung der elektronischen Verwaltung berichtet haben, der eine Implementierung von De-Mail an vielen Schnittstellen der Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger vorsieht, richten wir den Blick vorliegend auf die datenschutzrelevanten Aspekte von De-Mail. Insbesondere wird die Frage behandelt, ob De-Mail eine (günstige) Lösung für den Mittelstand bieten kann, dem Problem der unsicheren weil unverschlüsselten E-Mail-Kommunikation effektiv entgegen zu treten.

Ausgangssituation: Der sichere elektronische Versand von Dokumenten oder Informationen im Rahmen einer schnellen und effektiven Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden ist ohne den Einsatz von Verschlüsselungstechnologien nicht möglich. Der Versand „normaler“ E-Mails erfolgt stets im Klartext und kann mit relativ geringem Aufwand auch von unberechtigten Dritten eingesehen und verändert werden. Dies stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Unternehmen dar. Im schnelllebigen Geschäftsverkehr kann andererseits aber auch nicht auf die elektronische Kommunikation verzichtet werden. Obwohl die Notwendigkeit, das eigene Unternehmen vor dem Verlust von Unternehmensgeheimnissen durch anfällige Kommunikationswege zu schützen, mittlerweile auch im Mittelstand vermehrt gesehen wird, scheuen viele Unternehmer die teure Anschaffung eigener Verschlüsselungstechnologien inklusive der zugehörigen Hard- und Software. Bisher verschlüsseln nur ca. 20% der kleinen und mittleren Unternehmen ihren E-Mail-Verkehr und/oder versehen diesen mit einer elektronischen Signatur.

De-Mail als Alternative? Die verschlüsselte Kommunikation per De-Mail setzt einen De-Mail-Account sowohl beim Absender als auch beim Empfänger voraus. De-Mail-Dienste können nur durch staatlich zertifizierte Diensteanbieter erbracht werden ...

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