Grunderwerbsteuer als gesondert und einheitlich festzustellende Besteuerungsgrundlage

Bei der von einer Grundstücksgesellschaft zu tragenden Grunderwerbsteuer nach § 1 Abs. 2a GrEStG handelt es sich einkommensteuerlich um eine gesondert und einheitlich festzustellende Besteuerungsgrundlage dieser Gesellschaft.

Nach § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO werden einkommensteuerpflichtige Einkünfte gesondert und einheitlich festgestellt, wenn an den Einkünften mehrere Personen beteiligt und die Einkünfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind. Im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ist eine gesonderte und einheitliche Feststellung vorzunehmen, wenn mehrere Personen –wie hier als Objektgesellschaft in der Form einer Kommanditgesellschaft– gemeinschaftlich den Tatbestand der Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) verwirklichen und dadurch Einkünfte erzielen. Die Feststellungswirkung gemäß § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO bezieht sich auf die gemeinschaftlich verwirklichten Tatbestandsmerkmale, nicht hingegen auf solche, die außerhalb der Beteiligung im Bereich der persönlichen Einkunftserzielung liegen.

Bei der nach Maßgabe des § 1 Abs ...

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