BayVGH: Verlegung einer Hochspannungsfreileitung zur Entlastung des Ortsrands

(LEXEGESE) - Ein Fußballverein sowie drei private Eigentümer landwirtschaftlich genutzter Grundstücke aus Senden sind mit ihren Klagen gegen die Erneuerung eines ca. 4 km langen Abschnitts einer bereits über 40 Jahre alten Hochspannungsfreileitung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gescheitert (Urteil vom 19.06.2012, Az. 22 A 11.40018 und Az. 22 A 11.40019). I. Sachverhalt Kern des Rechtsstreits war die Frage, ob die von der Regierung von Schwaben als Planfeststellungsbehörde zugelassene Verlagerung des bisherigen Leitungsverlaufs vom Ortsrand in die weitgehend unbebaute Landschaft und die hiermit verbundene erstmalige Überspannung des Fußballplatzes sowie der Äcker für die Kläger hinnehmbar sind. Oswald Fürtsch / pixelio.de II. Entscheidung Der Verwaltungsgerichtshof hielt die geänderte Leitungsführung für gerechtfertigt. Denn die Planfeststellungsbehörde dürfe im Rahmen ihres Entscheidungsermessens das Ziel verfolgen, am Ortsrand lebende bzw. arbeitende Menschen künftig weniger durch elektromagnetische Felder zu belasten ...Zum vollständigen Artikel

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