ArbG Mönchengladbach: fristlose Kündigung wirksam „Ich hau dir vor die Fresse“ Langjährig beschäftigter städtischer Mitarbeiter bedroht seinen Vorgesetzten

Das Arbeitsgericht hält die fristlose Kündigung für rechtswirksam. Der Kläger habe seinen Vorgesetzten in strafrechtlich relevanter Art und Weise bedroht. Wegen der Bedrohung seines damaligen Vorgesetzten ungefähr ein Jahr zuvor sei er bereits abgemahnt worden. Nach Durchführung einer Beweisaufnahme konnte durch das Gericht und entgegen der dahingehenden Behauptung des Klägers nicht zur Überzeugung der Kammer festgestellt werden, dass der Kläger zuvor von seinem Vorgesetzten massiv provoziert worden war.

Hinweis: Stellt sich die Frage, wie das Arbeitsgericht ohne die Abmahung und das Ereignis ein Jahr zuvor entschieden hätte, bedenkt man, dass es sich um einen langjährigen Mitarbeiter gehandelt hat.Gleichzeitig gilt es darauf hinzuweisen, dass es sich nach den Feststellungen des Gerichts eben um eine Straftat gehandelt hat. Gehört diese Form des Umgangs nicht zur Unternehmenskultur, dann droht eben die fristlose Kündigung ...

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