Murnau, Leonhardiritt, Pferde, 7 Verletzte und die Staatsanwaltschaft

Düstere Aussichten ? © Liz Collet

Wenn – wie gestern hier – am 6. November morgens um 9 Uhr die Glocken in und rund um Murnau beinahe eine Stunden lang nonstop ein Glockengeläut anstimmen, dann liegt das am Leonhardiritt, der traditionell an diesem Tag stattfindet. Leonhardiritte sind in vielen Regionen Tradition und werden rund um diesen Tag festlich begangen. Auch in Murnau waren wiederum 3000 Besucher, 800 Teilnehmer und 350 Pferde gestern dabei, das regnerische Wetter hält dabei niemanden ab.

Ob das Wetter und der damit einhergehende matschige Untergrund beim Start in Froschhausen ausschlaggebend war, was dann passierte, darf man eher bezweifeln.

Dort ereignete sich ein schwerer Unfall: Durchgehende Pferde haben sieben Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Verletzten befinden sich auch zwei Kinder.(Bilder vom Leonhardiritt und dem Unfallereignis hier)

Zunächst waren die Polizeibeamten Berichten zufolge von weniger Opfern ausgegangen. Ein Zweispänner mit Kaltblutpferden überfuhr dabei zunächst eine 22-Jährige, die Schürfwunden erlitt. Anschließend durchbrach die Kutsche einen Weidezaun aus Draht und überrollte einen fünfjährigen Jungen, der Prellungen und eine Gehirnerschütterung erlitten habe. Seine Mutter habe sich und ihre einjährige Tochter in letzter Sekunde mit einem Sprung aus der Gefahrenzone gerettet. Beide erlitten leichte Verletzungen. Der leeren Kinderwagen des kleinen Mädchens wurde von dem Gespann ebenfalls überrollt.

Laut Polizei und Berichten zufolge seien ausserdem u.a ...

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