Da freut sich einer …

Obama mit Töchtern auf der Wahlparty in Chikago

Ein dichtes Programm steht heute auf meiner Agenda, aber trotzdem habe ich in der Nacht die Wahlen in den USA verfolgt und am frühen Morgen leicht gerädert Obamas Wahlsieg am Bildschirm erlebt. Knapp war´s insgesamt, was die Zahl der Wählerstimmen anbetrifft, darüber muss ich nichts schreiben, die Medien sind ja voll davon. Ich bin erleichtert, dass es vorerst kein Roll Back in düsteren Konservativismus geben wird im mächtigsten Land der westlichen Welt. Euphorie kommt trotzdem nicht auf, dafür ist Obama zu Vieles schuldig geblieben in seiner ersten Amtszeit, auch wenn nicht wenig davon auf die Blockadepolitik der Republikaner zurückzuführen ist. Guantánamo bleibt ein Schandfleck, die Vielzahl der durch den Friedensnobelpreisträger angeordneten Drohnenangriffe samt der damit verbundenen Kollateralschäden haben für mich einen sehr schalen Beigeschmack, und die Tatsache, dass im selbsternannten Land der Freiheit immer noch in vielen Bundesstaaten die Todesstrafe an der Tagesordnung ist, betrübt mich als Strafverteidiger ganz besonders ...

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