Achtung: Werbung für handwerkliche Tätigkeit ist nur dann zulässig, wenn eine Eintragung in die Handwerksrolle vorliegt

Zuletzt gab es vermehrt Abmahnungen zu beobachten, welche Werbung für handwerkliche Tätigkeiten zum Gegenstand hatten, wenn beim Werbenden keine entsprechende Eintragung in der Handwerksrolle vorhanden gewesen ist. Wir bieten einen kleinen Einblick in die Zulässigkeit der Werbung mit handwerklichen Leistungen.

I. Werbung für handwerkliche Tätigkeit

Bei der Formulierung von Werbung für handwerkliche Leistungen ist Vorsicht geboten, besonders wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die nach § 1 Handwerksordnung eine Eintragung erfordern. Die Werbung darf nicht den Eindruck vermitteln, dass ein eintragungspflichtiges Vollhandwerk erbracht wird, wenn der Werbende keine entsprechende Eintragung in die Handwerksrolle besitzt. Hierbei ist auch auf den Zeitpunkt der Eintragung zu achten. Es darf erst nach der erfolgten Eintragung in die Handwerksrolle mit der Tätigkeit geworben werden.

Wenn der Betrieb die Voraussetzung für die Eintragung verloren hat, ist er verpflichtet, dies unverzüglich der Handwerkskammer zu melden, die daraufhin die Eintragung löschen muss. Gegebenenfalls wird dem Betrieb bis zur Löschung noch die Zeit zugebilligt, wieder die Voraussetzungen der Eintragung zu erfüllen. Wichtig ist hier, dass nicht mehr mit der Leistung geworben werden darf, sobald die Voraussetzungen für eine Eintragung nicht mehr gegeben sind ...

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