Totschlag: Mann soll seine Frau aufgrund der Internetsucht getötet haben

Das Kölner Paar stritt sich häufiger über den Internetkonsum der 42-jährigen Frau. Mehr und mehr zog sich die Arbeitslose in die virtuelle Welt zurück und verbrachte den gesamten Tag in einem Online-Spiel. Teilweise soll sie bis zu 22 Stunden am Tag vor dem Computer verbracht haben.

Obwohl sich die 42-Jährige und der 31-Jährige selbst im Onlinerollenspiel kennenlernten, belastete der erhebliche Medienkonsum die Beziehung stark. Im März eskalierte ein Streit dann so sehr, dass der nun Angeklagte ein 20 Zentimeter langes Küchenmesser genommen und damit seine Freundin tödlich verletzten haben soll. Vor Gericht zeigt sich der Angeklagte geständig und reumütig. Er ließ durch seinen Strafverteidiger eine 20-seitige Erklärung verlesen, in der er die Verantwortung für den Tod übernimmt. Die Staatsanwaltschaft hat den Mann wegen Totschlags angeklagt.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Ähnliche Beiträge: Aachen: Enkelin soll Großvater getötet haben In Aachen wird eine 27-Jährige Frau verdächtigt ihren 81-jährigen Großvater getötet zu haben. Die Polizei teilt mit, dass die Frau familiäre Probleme mit ihrem Großvater aus der Welt schaffen wollte ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK