Amputationsverweigerung ok, andere Selbstaufgabe nicht?

Es gibt Äusserungen von Sachverständigen, die aufhorchen lassen. Vielleicht wirken sie nur auf mich befremdlich. Und so, als würde ein Sachverständiger sich hier das Recht nehmen wollen, die Limits zu bestimmen, die Maßstäbe, welche Maßnahmen der Behandlung, der Verweigerung der Behandlung einem Patienten zustehen oder als nicht zugeständnisfähig anzusehen sind. Wenn…. ? Wenn und weil dieser sich selbst verhandlungsfähig zu erhalten hat? Auch wenn ihm sonst an seiner Gesund- und Lebenserhaltung nichts mehr zu liegen scheint?

“Doch nicht nur die Amputation verweigerte U. „Das bleibt jedem Patienten ja unbenommen“, sagt der Gutachter. Er rügt aber: U. weigerte sich auch, notwendige Medikamente, die das Blut verdünnen sollten, einzunehmen. U.s Verweigerungshaltung dominierte sein ganzes Verhalten. Er lehnte den Wechsel von Bettwäsche ab. Und er verweigerte eine „adäquate Ernährung“: Milch, Chips und Schokolade seien das einzige, was U. zu sich nehmen wollte.Der Sachverständige beschreibt die Wunden an den Amputationsstümpfen und die beginnende Blutvergiftung – U ...

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