Waren Sie schon mal in der Kantine des Niederländischen Ministeriums für Landwirtschaft ?

Es könnte ein Vergnügen der ……sagen wir: ambivalenten Art werden. Wenn Sie sich dorthin verlaufen sollten.

Also – wenn Sie proteinreiche Nahrung als das Optimum auch im Minimum der kulinarisch erforderlichen Zutaten ansehen, könnte es Ihnen möglicherweise reizvoll erscheinen, was Sie dort serviert erhalten. 13 Gramm Proteine bei 100 g Fleisch auf dem Teller erscheint rein nach den Daten eine ernährungstechnisch interessante Option. Manche der Zutaten bringen es sogar auf mehr als Fisch in Sachen Eiweissgehalt: Rund 20 Gramm auf 100 g. Dazu noch Vitamine und Mineralien und manche der Zutaten liefern fast dreimal so viel Eisen wie Rindfleisch. Viel Vitamin B1 und Calcium.

Ich weiss, das klingt so nüchtern wie ein Laborbefund. Das könnte auch einer der Gründe sein, warum noch immer so selten die Zutaten in Menükarten unserer Restaurants so gelistet stehen, wie es eigentlich sein sollte. Alles so ……wenig appetizing, so wenig sinnlich verführerisch. Und das, machen wir uns nichts vor, ist nun einmal einer der Knöpfe, auf den bei uns gedrückt wird, wenn es um das Essen geht: Sinne, Genuss, Sinnlichkeit, Genussfreudigkeit. Und da liegt dann auch der Hase im Pfeffer, der eben nicht …nunja…als Wildbret im Pfeffer- oder Gemüsebett liegt und im Ofen oder in der Casserole mit Wurzeln, Pilzen, Gewürzen, Kräutern und vielleicht noch einem wunderbar dunkelsamtrotem Nobile die Montapulciano der Rosso di Montalcino schmort oder dem Wein, der Ihrem persönlichen Gusto vielleicht lieber den Gaumen umschmeichelt. Pur …aus dem Glas, ….aromatisch an der Sauce, die den Hasen und seine Keulen oder Rücken später auf dem Teller umspielend garnieren und Fleisch und Beilagen toppen wird ...

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