OLG München: Verbotene Online-Schleichwerbung auf Wikipedia

06.11.12

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Wer sich über die Produkte eines unmittelbaren Mitbewerbers online negativ in einem Wikipedia-Artikel äußert, ohne seine Konkurrenten-Eigenschaft erkennen zu geben, begeht eine wettbewerbswidrige Schleichwerbung (OLG München, Urt. v. 10.05.2012 - Az.: 29 U 515/12).

Der Geschäftsführer eines Unternehmens äußerte sich in einem Wikipedia-Artikel über Weihrauchprodukte. Dabei besprach er sowohl die Vor- als auch Nachteile dieser Produkte und erläuterte die Importmöglichkeiten. Im Rahmen dieser Darstellung erwähnte er auch kritisch die Waren eines Mitbewerbers.

Dieser sah darin eine unzulässige Schleichwerbung und ging gerichtlich gegen die Veröffentlichung vor.

Zu Recht wie die Münchener Richter nun entschieden ...

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