Ganz schön teuer so ein Burn-Out

By Welleman (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Wegen eines Beratungsauftrags musste ich mich gerade einmal mit den betrieblichen Kosten von Burn-Out beschäftigen. Das ist ganz schön heftig. Mittlerweile entfallen ca. 13,1 % der Fehltage auf psychische Erkrankungen (Quelle: Spiegel online). Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf rund 6,3 Milliarden € jährlich geschätzt (Quelle: www.welt.de).

Laut Schätzung der WHO entstehen durch Burn-Out bei einem Betroffenen Fehlzeiten von 30,4 Arbeitstagen. Bei durchschnittlichen Arbeitskosten pro Jahr je Vollzeitkraft von 56.090 € entstehen so pro Krankheitstag Kosten von 254 €, das sind pro Burn-Out-Fall 7750 €. Hier sind Ausfallzeiten für Rehabilitation noch nicht enthalten.

Allerdings wird geschätzt, dass die Kosten, die durch die reduzierte Leistungsfähigkeit des Betroffenenmitarbeiters entstehen etwa viermal so hoch sind. Dies bedeutet, dass pro Burn-Out-Fall dem Betrieb ein Schaden von ca. 39.000 € entsteht. Diese Zahl kann nach oben oder unten variieren, je nach Einkommen des Betroffenen Mitarbeiters.

Hierzu kommen gegebenenfalls Kosten für das Wiedereingliederungsmanagement, Stellvertretung oder Stellenneubesetzung.

Und wie sieht es bei den Freiberuflern aus? Eine spezielle Studie gibt es hier nur von der TU Dortmund für Freelancer in der IT-Branche. Von diesen gaben 70 % der Befragten an, dass sie ihre Arbeit nicht bis ins Rentenalter durchhalten können ...

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