Es wird kalt ....

An langen Winterabenden ist eine wohlig geheitzte Wohnung ein Traum. Doch was geschieht, wenn die Heihzung nicht funktioniert? Der Vermieter ist verpflichtet, diesen Mangel unverzüglich zu beheben, sobald er hiervon Kenntnis erlangt. Ist im Mietvertrag nichts geregelt, gilt als Heizperiode die Zeit vom 1.Oktober bis zum 30.April. Nach der Rechtsprechung müssen Wohnräume vor allem in der Zeit zwischen 6.00 Uhr und 23.00 Uhr auf mindesten 20 bis 22 Grand beheizbar sein. Dazwischen darf es ruhig etwas kälter werden. Aber 18 Grad müssen dennoch erreicht werden (LG Berlin, Urteil vom 26.Mai 1998 - 64 S 266/97) Bleibt es in den Räumen kälter, muss der Vermieter rasch über diesen Mangel informiert werden. Schließlich muss diesem Gelegenheit gegeben werden, den Mangel schnell zu beheben. Wird dieser nicht tätig, kann der Mieter nach Setzung einer letzten Frist selbst einen Installateur beauftragen. Übernimmt der Vermieter die Kosten nicht, so können sie mit den nächsten Mietzahlungen verrechnet werden ...Zum vollständigen Artikel


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