BArbG zu Unentgeltlichkeit von Dienstleistungen wie der ehrenamtlichen Tätigkeit

Die Klägerin in diesem Fall übte eine ehrenamtliche Tätigkeit in Form von Telefonseelsorge aus. Der Träger der örtlichen Telefonseelsorge ist der Beklagte. Der Dienst ist so organisiert, dass es einen hauptamtlichen Mitarbeiter gibt und ca. fünfzig Personen ehrenamtlich im Bereich der Seelsorge tätig sind. Trotz des Ehrenamts gibt es aber eine Dienstordnung, die besagt, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig den Dienst leisten sollen. Die Klägerin verrichtete 10 Stunden im Monat ihren Dienst und trug ihre Arbeitszeiten immer für den Folgemonat in einen entsprechenden Plan ein. Da dies ein Ehrenamt ist, bekam sie keine Bezahlung dafür. Einzig 30 Euro im Monat Unkostenersatz wurden ihr erstattet. Als sie nach ungefähr 8 Jahren mündlich vom Dienst entbunden wurde, reichte sie eine Kündigungsschutzklage vor Gericht ein. Ist ihr Recht zu geben? Das Bundesarbeitsgericht hatte schließlich darüber zu entscheiden ...

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