US-Börsenaufsicht: Erste Untersuchungen entlasten Facebook

Die US-Börsenaufsicht SEC untersuchte den Börsenstart rund um die IPO von Facebook. Das Unternehmen soll den Anlegern wichtige Informationen vorenthalten und sich möglicherweise auch wegen Betrugs strafbar gemacht haben. Die Aktie war direkt nach dem Börsengang abgesackt. Die Aktie wird momentan bei rund 21-22 US-Dollar gehandelt, ausgegeben wurde sie noch zu 38 US-Dollar.

Daher kam schnell der Verdacht auf, dass mit dem Start etwas nicht stimme. Vor allem weil Facebook kurze Zeit nach dem Gang an die Börse schwache Geschäftszahlen veröffentlichte, welche den Kurs weiter nach unten drückten. Die ersten Untersuchungen der SEC zeigen jedoch kein Fehlverhalten seitens Facebooks.

Trotzdem ermittelt die US-Börsenaufsicht weiter. Möglicherweise könnten Privatinvestoren dadurch benachteiligt worden sein, dass Analysten vorab Informationen über die Risiken durch das neue Mobile-Geschäft erhielten.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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