Pokernder Pilot abgeschmiert

Ein Flugkapitän.

Und Spieler. Pokerspieler. Erfolgreicher Pokerspieler.

Der auch bei hohen Summen nicht aussteigt. Und sie daher auch abräumt.

Nur beim Finanzgericht Köln hat er zu hoch gepokert. Und ist dort nicht mit der Maschine, aber mit seiner Klage “abgeschmiert”. Dort hat man nämlich am 31.10.2012 entschieden, dass die Gewinne eines erfolgreichen Pokerspielers der Einkommensteuer unterliegen.

In dem Verfahren hat ein Flugkapitän geklagt, der seit vielen Jahren an Pokerturnieren teilnimmt und in den letzten Jahren Preisgelder im sechsstelligen Bereich erzielt hat. Diese hat das Finanzamt in dem angefochtenen Steuerbescheid als Einkünfte aus Gewerbebetrieb besteuert. Es steht auf dem Standpunkt, dass Gewinne aus Pokerspielen nur bei einem Hobbyspieler steuerfrei seien. Betreibe ein Steuerpflichtiger das Pokerspiel dagegen berufsmäßig, so erziele er sowohl mit seinen Spielgewinnen als auch mit seinen Fernseh- und Werbegeldern steuerpflichtige Einkünfte.

In der mündlichen Verhandlung stritten die Beteiligten insbesondere darum, ob beim Pokern das Glück oder das Geschick überwiegt ...

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