Organspende: Vielleicht sagen geht nicht mehr?

Click at Pic 4 Fullsize View: ZEIT 2.11.2012

Screenprint von der Mainpage Die ZEIT online , Stand 1./2.11.2012

“Bildung ist sein großes Thema”. Sagt Martin Spiewak über sich selbst in seinem Profil hier.

Und schreibt in seinem Beitrag vom 1.11.2012 munter über Dinge und ein Thema, von denen er dann offenbar wenig weiss.

Was weniger gravierend wäre, ginge es nicht um ein Thema, bei dem – so der Gesetzgeber zur Begründung der seit 1.11.2012 geltenden Entscheidungsregelung – angeblich der Bürger nur zu wenig wisse. Und sich daher so ungern entscheiden wolle. Obwohl er eigentlich ganz gut fände, dass es Organspende gibt. Trotz Skandalen. Letzteres kann man bezweifeln. Denn – laut DSO und Herrn Kirste als Noch-Vorstand dort – sollen im Oktober grade mal 59 statt sonst rund 100 Organspende-Zustimungen erteilt worden sein und zwar nach eigenen Angaben wegen der Skandale.

Man könnten in dem Zusammenhang erneut die Frage vertiefen, dass und was die DSO und Herr Kirste selbst an Vertrauen in die Organspende – sagen wir es mal so: – nicht gerade verstärkt, wenn nicht beschädigt haben. Und zwar sogar in den eigenen Reihen. Und was aus dem Masterplan wurde. Und was aus seinem designierten Nachfolger, der Berichten zufolge Plagiatsvorwürfe gegen sich erhoben sieht.

Oder wie es sich mit der Sensibilität für Daten und Datenschutz und im Umgang mit Daten verträgt, ausgerechnet als Person und Vorstand der DSO für eine Funktion zu werben, die Statements zur Organspende ermöglicht und will. Ausgerechnet bei Facebook, das alles andere als “berühmt” für seinen Datenschutz, für die Kontrolle von Nutzern über einmal abgegebene Posts, Statements, Änderungen und deren spätere Löschung ist.

Seit 1. Nov. 2012: Facebook führt neue Funktion zur Willensäußerung über Organspende in Deutschland ein twitter ...

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