Piratenprozess: Neun der zehn verurteilten Piraten legen Revision ein

Vor dem Landgericht Hamburg wurden im ersten Piratenprozess der Neuzeit insgesamt zehn Somalier wegen Angriffs auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraubes zu Freiheitsstrafen zwischen zwei und sieben Jahren verurteilt. Die Angeklagten hatten das Containerschiff „Taipan“ entführt und Lösegeld gefordert. Wenig später wurden sie vom niederländischen Militär überwältigt.

Das Urteil wurde vom Gericht erst nach zwei Jahren und über 100 Verhandlungstagen gesprochen. Nun wird sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit der Revision von neun der verurteilten Männer beschäftigen müssen. Es ist mit einem ähnlichen zeitlichen Umfang zu rechnen, wie vor dem Landgericht.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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