Korruption kostet Italien jährlich rund 60 Milliarden Euro

Wie in einem Dominoeffekt erschüttern in diesen Wochen immer neue Korruptionsskandale Italiens Parteien, politische Institutionen und die öffentliche Verwaltung.

Die Regierung der Region Latium etwa musste zurücktreten, weil Politiker aus dem Umfeld der Regierungspräsidentin verhaftet worden waren, von denen einer über eine Million Euro öffentlicher Gelder veruntreut hatte.

Auch in der norditalienischen Lombardei soll der Regierungspräsident Gefallen wie Urlaubsreisen und Bootstouren von Privatunternehmern zu großzügig in Anspruch genommen haben, vor allem von einem, der als Drahtzieher in einem ausgedehnten Skandal im Gesundheitssystem gilt. Ein Minister wurde verhaftet, weil er 200.000 Euro an die Mafia-Organisation ‘Ndrangheta gezahlt haben soll, um sich so die nötigen Stimmen für seine Wahl zu verschaffen.

Die ausufernde Korruption in Italiens öffentlicher Verwaltung, Politik und Privatwirtschaft kostet jedes Jahr rund 60 Milliarden Euro ...

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  • Korruption kostet Italien 60 Milliarden Euro

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