Einstellungsvoraussetzungen für Lehrerinnen: Copy-Competence

SINNVOLL wäre das. Oder : Regelmässiges Nachsitzen zur Fortbildung im Umgang mit schulischen Kopier- und anderen Geräten.

Wenn man liest, was das VG Weinstadt dazu in einer Entscheidung alles schrieb. Ungewöhnlich ausführlich, en passant bemerkt, schrieb. Denn bei der Entscheidung handelte es sich eigentlich “nur” um die ablehnende Entscheidung zu einer beantragten Prozesskostenhilfe.

Bei der das Gericht bekanntlich (noch) nicht den eigentlichen Prozess entscheidet, sondern nur gleichsam prognostisch und in der Regel vor Durchführung von Beweisaufnahme und vor mündlichen Verhandlungen die Erfolgsaussicht der Klage zu beurteilen hat. Mangelnde Erfolgsaussichten werden in der Regel daher auch nicht in und zu allen einzelnen entscheidungserheblichen Tatsachen und Tatsachenvortrag begründet, vielfach genügt es nach dem “in jedem Fall fehlt es an ….”-Prinzip Gerichten bereits, wenn ein oder zwei der entscheidungserheblichen Punkte nicht vorliegen, um die PKH zu versagen. In diesem Fall hat man beinahe eine Begründung verfasst, wie sie in einem klageabweisenden Urteil erfolgt wäre. Wollte man es neckisch formulieren, könnte man sagen, da hat das Gericht der Lehrerin einiges ins Hausaufgaben- und Notenbüchl geschrieben, was diese wissen hätte können. Müssen. Die nämlich hatte sich dagegen gewehrt, für einen Schaden in Anspruch genommen zu werden, den sie an einem Kopiergerät verursacht hatte.

Lassen Sie Ihr Kopfkino tanzen – bei dieser Lehrerin. Und einem schmurgelndem Kopiergerät. Bisserl Qualm. Am Kopiergerät. Und vielleicht a bisserl wegen was Schwelendem zwischen Schulsekretärin i.P. und der Lehrerin. Geben Sie Ihrer Fantasie die Zügel und freien Lauf.

Ich geb mir – während Sie jetzt noch lesen – schon mal freien Lauf für Frischluft und Galopp zum Vor-Feiertags-Futternachschub-Holen ...

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