Wohnungseinbrüche: Behörden wollen ihr Engagement gegen Wohnungseinbrüche stärken

Obwohl die Kriminalität insgesamt rückläufig in Deutschland ist, steigt die Zahl von Wohnungseinbrüchen von Jahr zu Jahr. Dabei werden nur 16 Prozent der Einbrüche aufgeklärt. Ein großes Problem bei Wohnungseinbrüchen ist, dass viele Opfer lange Zeit psychisch an den Folgen der Tat leiden. Aus diesem Grund planen die Länder und der Bund aktiver gegen Einbrecher vorzugehen.

Dazu möchte das Bundesinnenministerium erst einmal ein bundesweites Lagebild erstellen. Schwierigkeiten bereitet vor allem die fehlende soziale Kontrolle in Ballungsgebieten. Daher ist die Einbruchsgefahr auch in Hamburg und Berlin am größten. Die Behörden wollen auch ihr Engagement bei der öffentlichen Aufklärung verstärken. Dazu zählt auch eine bessere Beratung der Bürger. Die Gewerkschaft der Polizei fordert neben einer Aufstockung des Personals auch steuerliche Anreize zur Sicherung der eigenen Wohnung. So würden bisher nur Vermieter bei kostenpflichtigen Sicherheitsmaßnahmen steuerlich begünstigt, Eigenheimbesitzer müssen die Kosten dagegen vollständig selbst tragen.

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt für Strafrecht & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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