Urheberrecht: Schweiz im amerikanischen Fadenkreuz

Die aktuelle Ausgabe der deutschen Branchenzeitschrift «DIGITAL INSIDER» befasst sich unter anderem mit der Kritik der amerikanischen Unterhaltungsindustrie am Urheberrecht und dem Widerstand gegen die «Replay»-Funktion für zeitversetztes Fernsehen in der Schweiz. Im Artikel unter dem Titel «Die Schweiz im Fadenkreuz» (PDF) hatte ich Gelegenheit, auf wichtige Besonderheiten des schweizerischen Urheberrechts hinzuweisen und Kritik an der amerikanischen Unterhaltsindustrie zu üben.

Nachfolgend einige Auszüge aus dem Artikel von Marc Hankmann (mit Verlinkung durch den Autor):

[…] Bei den Eidgenossen ist die Empörung über die [amerikanische Unterhaltungsindustrie] groß. ‹Dieses Verhalten steht beispielhaft für die fehlende Bereitschaft, wirtschaftliche Vorteile der Digitalisierung nutzen zu wollen›, kritisiert Urheberrechtsexperte Martin Steiger. ‹Sie versucht stattdessen, ihre bisherigen Geschäftsmodelle mit Forderungen nach einem weiter verschärften Urheberrecht zu retten›, so der Rechtsanwalt der Züricher Kanzlei Steiger Legal. […]

«Ein direkter Zusammenhang zur Replay-Debatte besteht jedoch nicht, denn die [Amerikaner kritisieren] das aus ihrer Sicht zu lasche Urheberrecht der Schweiz, in dem zwar der Upload urheberrechtlich geschützter Werke verboten, der Download zu privaten Zwecken aber generell erlaubt ist ...

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