Rezension Zivilrecht: Betreuung und Erbrecht

Zimmermann, Betreuung und Erbrecht – Der Betreute als Erbe oder Erblasser, FamRZ-Buch 36, 1. Auflage, Gieseking 2012 Von Richter am Amtsgericht Carsten Krumm, Lüdinghausen Die FamRZ-Buchreihe wächst seit Jahren kräftig an – sicher liegt dies vor allem an der gestiegenen Spezialisierung der Anwaltschaft und entsprechend hohem Bedarf an Spezialliteratur. Nun liegt mit „Betreuung und Erbrecht“ ein handliches Buch von knapp 250 Seiten vor, das eine Lücke schließt, die bisher zwischen betreuungsrechtlichen, familienrechtlichen und erbrechtlichen Veröffentlichungen klaffte. Der Untertitel „Der Betreute als Erbe oder Erblasser“ stellt klar, worum es geht: Praxisnahe Darstellungen, die Richter, Notare, Anwälte und auch Betreuer ohne juristische Ausbildung für die tägliche Arbeit benötigen. Für Referendare dagegen lohnt die Anschaffung des Buches sicher noch nicht. Zimmermann arbeitet sich in seinem Buch quer durch alle Rechtsgebiete und streift dabei u.a. auch Steuerrecht, Landpachtrecht und das öffentliche Dienstrecht. Dabei startet er mit einer knappen Einführung in die „Bedeutung der Betreuung in Erbrechtsfällen“, in der wichtige Grundfragen erörtert werden, so etwa die Position des Betreuers und die prozessuale Stellung von Betreutem/Betreuer. Wer in der Praxis einmal versucht hat, derartige Themen nachzuschlagen, der weiß, wie mühsam dies sein kann. Sodann folgen 25 weitere Kapitel, anhand derer die gesamte Problematik in mundgerechten Happen dargestellt wird. Es wird etwa zu Testamentserrichtung und Testamentswiderruf, zum gemeinschaftlichen Testament mit einem Betreuten, der Ausschlagung, und natürlich auch zur Position des Betreuten, der erbt, von Zimmermann detailliert ausgeführt ...Zum vollständigen Artikel


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