Nein, Jura ist wirklich alles andere als langweilig

Bis letzte Woche hatte ich noch nie zuvor mit einem Pfandleiher zu tun. Jetzt weiß ich, dass es sogar eine Pfandleiherverordnung gibt. Und da sind wunderschöne Dinge drin geregelt. Dass die Aufnahme der Tätigkeit anzeige- und erlaubnispflichtig ist, war nicht überraschend, vgl. §§ 1,2 PfandlV. Aber da sind auch wundervolle Buchführungspflichten normiert:
§ 3 Buchführung (1) Der Pfandleiher hat über jedes Pfandleihgeschäft und seine Abwicklung nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung Aufzeichnungen zu machen sowie Unterlagen und Belege zu sammeln. Die Aufzeichnungen sind unverzüglich und in deutscher Sprache vorzunehmen. Die Verpfändungen sind nach ihrer Zeitfolge aufzuzeichnen. § 239 Abs. 2 bis 4 des Handelsgesetzbuchs gilt sinngemäß. (2) Aus den Aufzeichnungen, Unterlagen und Belegen müssen ersichtlich sein 1. laufende Nummer des Pfandleihvertrags, bei Erneuerung des Pfandleihvertrags (§ 6 Abs. 3) die laufende Nummer des früheren Vertrags und des Erneuerungsvertrags, 2. Tag des Vertragsabschlusses, 3. Name und Vorname, Geburtstag, Wohnort und Wohnung des Verpfänders sowie Art des Ausweises, aus dem diese Angaben entnommen sind, und ausstellende Behörde, 4 ...
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