Rezension Zivilrecht: Privates Baurecht

Messerschmidt / Voit, Privates Baurecht, 2. Auflage, C.H. Beck 2012 Von RA, FA für Sozialrecht und FA für Bau- und Architektenrecht Thomas Stumpf, Pirmasens, Lehrbeauftragter FH Öffentliche Verwaltung Mayen Nach 2008 geht der Messerschmidt/Voit endlich in eine neue Runde, sprich: in die zweite Auflage. Das Werk, welches bei seinem Debüt gut aufgenommen wurde, erscheint in der bewährten und traditionsbewussten Reihe der „grauen“ Beck´schen Kurzkommentare (dort als Band 60), also der Reihe, in der auch etwa der Palandtherausgebracht wird. In seiner zweiten Inkarnation wird das Werk auf den aktuellen Stand in Sachen Gesetzgebung und Rechtsprechung gebracht; vier Jahre sind eine lange Zeit. Der ambitionierte konzeptionelle Ansatz einer Symbiose aus systematischer Darstellung des gesamten Privaten Baurechts und einer Kommentierung aller praxisrelevanten Vorschriften in einem Band bleibt unverändert beibehalten. Das Werk umfasst etwas über 1.600 Seiten und ist für 199 € zu haben. Geboten wird hierfür eine sehr gelungene Darstellung aller virulenten und in der Praxis wichtigen Bereiche des gesamten Privaten Baurechts. Aufgrund seiner Konzeption funktioniert das Buch dabei etwa zur Hälfte wie ein Lehrbuch bzw. Fachanwaltsbuch und zur anderen Hälfte wie ein klassischer Handkommentar. Es beginnt mit einem Teil I, der nicht ganz die erste Hälfte des Werks einnimmt, als systematische Darstellung des Bauvertragsrechts. Dieser Teil hat den Bauvertrag, seine Definitionen zu anderen Vertragstypen und seine Bedeutung zum Gegenstand, ebenso die Baubeteiligten, das Vergaberecht und geht einigermaßen chronologisch die Abwicklung des Bauvertrags durch, von seinem Zustandekommen über die Abnahme, die Gewährleistung, zu den einzelnen Mitwirkungspflichten, Vergütungsfragen bis zur außergerichtlichen Streitbeilegung und der gerichtlichen Geltendmachung ...Zum vollständigen Artikel

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