Gibt’s Geld beim Bundesverwaltungsgericht wegen zu später Beförderung zum Vorsitzenden OLG-Richter?

Liest man den Sachverhalt und Verfahrensverlauf zu dem Fall, den das Bundesverwaltungsgericht genau zu diesem Thema auf dem Tisch liegen hat, fällt zuerst mal viel in rechtliche Eil- und andere Maßnahmen gekleidetes Grummelbrummel zwischen den Beteiligten auf. Oder anders gesagt: Bis einer da war, wo er mit seiner anfänglich verhinderten Beförderung hin wollte, ziemlich viel Hilfe MIT der Justiz nötig. Um IN der Justiz dort tätig zu werden, wo er es wollte. Und einige Gegenwehr.

Für die Verzögerung dann auch Schadensersatz einzuklagen und auch diesen wieder durch die ganze Strecke bis zum Bundesgericht ? Das hat sich wohl auch das Bundesverwaltungsgericht gsagt – DAS muss mal generell klargestellt werden, ob das geht oder nicht. Und hat die Revision zugelassen, um im November dann eben solche Worte zu finden. Grundsätzliche. Zu den Voraussetzungen eines Anspruchs auf Schadensersatz wegen verzögerter Beförderung.

In einem Verfahren gegen das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte ein Kläger Schadensersatz haben, weil er seiner Meinung nach zu spät zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht befördert worden sei.

Im ursprünglichen Besetzungsverfahren auf eine Stellenausschreibung vom Dezember 2000 bewarben sich neben dem Kläger drei Mitbewerber ...

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