Eine Einstellung kann es nicht geben, aber eine Einstellung ist in Ordnung

In einem Strafverfahren wegen Insolvenzverschleppung war vor Beginn der Beweisaufnahme fraglich, ob der Mandant die vorgeworfene Handlung (falls überhaupt) vorsätzlich oder fahrlässig begangen hatte. Beides war mit Strafe bedroht. Einiges sprach für die fahrlässige Begehungsweise.

Es stand eine im unteren Bereich liegende Geldstrafe im Raum.

Durch die Tathandlung war niemand geschädigt worden, die Tat lag über drei Jahre zurück und angesichts der seitdem eingetretenen persönlichen Entwicklung des Mandanten war eine Wiederholung der Tat nach Auffassung wohl aller Beteiligten nicht zu befürchten.

Meines Erachtens hätte man dieses Verfahren bereits im Ermittliungsverfahren mit einer Einstellung bedenken sollen, aber es mußte wohl eine Anklage sein.

Zu der Hauptverhandlung wurden dann verschiedene Zeugen geladen ...

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